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GRiPPS

Projektziele und Ergebniserwartung

Gesamtziel des Forschungsverbundprojektes GRiPSS ist es, den strategischen Wandel traditionell sachprodukt- und produktionsorientierter Investitionsgüterhersteller zu kundenorientierten Full Service Providern voranzutreiben. Hierfür wird ein praxistaugliches Managementsystem zur Unterstützung von Planung, Entwicklung und kundenindividueller Realisierung investiver Produkt-Service Systeme im erweiterten Wertschöpfungsnetzwerk bereitgestellt. Es ist zur Gewährleistung einheitlicher Qualitätsstandards der materiellen und immateriellen PSS-Bestandteile konsequent prozessorientiert und trägt damit der entscheidenden Bedeutung der von den Kunden wahrgenommenen Sach- und Serviceproduktqualität für den Unternehmenserfolg Rechnung.

Mit der Entwicklung des PSS-Managementsystems werden drei Teilziele verfolgt:

  • Produkte: Integration von Sach- und Serviceprodukten zu kundenindividuellen PSS durch Ausschöpfung von Synergien zwischen materiellen und immateriellen Leistungsbestandteilen.
  • Prozesse: Gewährleistung einheitlich hoher PSS-Qualitätsstandards mittels einer durchgängigen Prozessorientierung in den zur Realisierung materieller und immaterieller PSS-Bestandteile relevanten Unternehmensbereichen zur Förderung ihrer systematischen Zusammenarbeit.
  • Organisation: Anforderungsgerechte Verteilung von Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortungen bei der Gestaltung und Realisierung investiver PSS im erweiterten Wertschöpfungsnetzwerk.

Zur Realisierung der oben genannten Ziele orientiert sich das angestrebte PSS-Managementsystem an etablierten Qualitätsmanagementsystemen. Das resultierende Regelkreismodell zur PSS-Gestaltung und -Realisierung umfasst drei aufeinander aufbauende methodische Bestandteile:

  • Eine Methode zur strategischen PSS-Planung und -Lenkung ermöglicht die Zusammenführung der Sach- und Serviceproduktangebote von Investitionsgüterherstellern und den kontinuierlichen Abgleich des resultierenden Leistungsportfolios mit der Unternehmensstrategie.
  • Ein modular aufgebautes Prozessmodell liefert die notwendigen Bausteine, um die zur Realisierung der materiellen und immateriellen PSS-Bestandteile erforderlichen Entwicklungs- und Erbringungsprozesse "aus einem Guss" zu gestalten und netzwerkweit vergleichbar zu machen.
  • Eine Methode zur PSS-Konfiguration erlaubt die bedarfsorientierte Zusammenstellung materieller und immaterieller Leistungen. Nutzen und Kosten von Serviceprodukten werden dabei kundenindividuell über den Lebenszyklus von Sachprodukten gegenübergestellt.

Kontakt

Lehrstuhl für Fertigungstechnik und Betriebsorganisation (FBK)

Technische Universität Kaiserslautern
Gottlieb-Daimler-Straße Geb. 42
67663 Kaiserslautern

Homepage: http://www.uni-kl.de/fbk

Dipl.-Wirtsch.-Ing. Eric Schweitzer
Postfach 3049
67653 Kaiserslautern

Telefon: +49(0)631 205-4210
Telefax: +49(0)631 205-3304
E-Mail: schweitzer@cck.uni-kl.de

Homepage Forschungsverbundprojekt GRiPSS: www.gripss.de

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