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Haftungsmanagement

Im Rahmen dieses Bausteins und der Powerpoint-Vorlage werden die rechtlich relevanten Aspekte bei der Entwicklung und Einführung von produktbegleitenden Dienstleistungen thematisiert.

Insbesondere wird auf die Möglichkeiten der Implementierung eines umfassenden Haftungs-Managements eingegangen. Dabei werden

  • mögliche Problemfelder analysiert und
  • Lösungsansätze für die innerbetriebliche Umsetzung skizziert.

Die (Produkt-)Haftung betrifft nicht nur die Verpflichtung von Unternehmen, zum Ersatz eines durch ein fehlerhaftes Produkt, sondern auch durch eine fehlerhafte Dienstleistung entstandenen Schadens gegenüber der geschädigten Person oder Firma.

Ein Haftungsfall kann weitreichende Konsequenzen für das Unternehmen und die betroffenen Mitarbeiter nach sich ziehen. Die Reichweite der Haftung ergibt sich aus verschiedenen gesetzlichen und vertraglichen Grundlagen, die in ihrer Wirkung nebeneinander treten.

Im Rahmen des Bausteins wird ein Überblick über das Haftungs-System und vorhandene Gestaltungsmöglichkeiten vermittelt.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Möglichkeiten der Haftungsprävention. Erdrückend wirkt hier vor allem die Problematik der Beweislastumkehr für Haftungsfälle:

Der Dienstleister hat stets zu beweisen, dass der Fehler nicht auf ihn zurückzuführen ist, bzw. dass er den Fehler nicht hätte vermeiden können.

Dieser Nachweis lässt sich jedoch nur dann erbringen, wenn zuvor die innerbetriebliche Organisation auf diese Problematik abgestimmt wurde. Die Notwendigkeit, sich mit umfassenden Konzepten der Qualitätsförderung produktbegleitender Dienstleistungen auseinander zu setzen, ist vor diesem Hintergrund auch und insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen von existentieller Bedeutung.

Parallel werden die Möglichkeiten der Versicherung des Risikos sowie der Einflussnahme in der direkten Beziehung zum Kunden (Vertragsgestaltung) thematisiert.

Insgesamt ist es daher Ziel des Bausteins, einen Überblick über die Haftungsproblematik bei produktbegleitenden Dienstleistungen zu gewinnen und damit eine Haftungsprävention zu ermöglichen, um das neue Geschäftsfeld zum Erfolg zu führen.

Der Baustein ist jedoch keine Alternative zu einer firmenindividuellen Rechtsberatung. Ebenso wenig liefert er auf den Einzelfall zugeschnittene Vertragsentwürfe oder AGBs. Gleichwohl können die Voraussetzungen der Unternehmen verbessert werden, gezielt auf eine eventuell sinnvolle Rechtsberatung zuzugehen.

Hier finden Sie die Ausführungen im Detail:

» Haftungsmanagement Übersicht
Powerpoint-Folien

Ergebnis aus dem Projekt SPIN

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