Kundenschulungen organisieren

Kundenschulungen spielen eine besonders wichtige Rolle, wenn es um produktbegleitende Dienstleistungen für Industrieunternehmen geht. Geschulte Kunden holen mehr aus dem Produkt, sind dann zufriedener und werden enger an den Hersteller gebunden – das zumindest sind die Erfahrungen vieler Industrieunternehmen. Die Ergebnisse der Erhebungen zu „Innovationen in der Produktion“ des Fraunhofer ISI legen dies nahe.
Nicht zuletzt aus diesem Grund hat der SPIN-Projektpartner Lincoln ein entsprechendes Schulungskonzept entwickelt und umgesetzt.
Das Beispiel LINCOLN macht deutlich, dass bei der Professionalisierung eines Kundenschulungsangebots folgende Arbeitsschritte verfolgt werden sollten:
- Entwicklung eines Kundenschulungskonzepts
- Gestaltung der Vermarktung der Kundenschulungen
- Gestaltung der Aufbau- und Ablauforganisation der Kundenschulungen
- Gestaltung der Nachbereitung der Kundenschulungen
Bei der Entwicklung eines Kundenschulungskonzepts sollte am Anfang die Überlegung stehen, welche Kernkompetenzen für die Kunden des Sachgutherstellers interessant und vermittelbar sind. Diese Kernkompetenzen können zum Ersten im Produktbereich liegen. In diesen Produktschulungen werden Kenntnisse über Produktaufbau, Nutzung sowie Einsatzmöglichkeiten des Sachguts vermittelt. Zum Zweiten können in den Kundenschulungen Kenntnisse für Instandhaltungsarbeiten o.ä. vermittelt werden. Zum Dritten besteht die Möglichkeit, die Kundenschulungen auf bestimmte Zielgruppen zuzuschneiden. Diese können auf unterschiedliche Funktionsbereiche (z.B. Instandhaltungspersonal, Vertrieb, Handel) oder den Kenntnisstand (z.B. Anfänger, Fortgeschrittene) angepasst werden. Dabei wird die Aufteilung in bestimmte Seminare immer auch vor dem Hintergrund der verfügbaren Referenten bzw. der Überlegung, eventuell auch externe Referenten einzusetzen, getroffen werden.
Einen ausführlichen Beitrag zum Thema können Sie sich hier herunterladen:
» Kundenschulung Lincoln
PDF-Datei
Ergebnis aus dem Projekt SPIN


