Relvante Aspekte der Aufbauorganisation
Jedes Industrieunternehmen, dass Dienstleistungen anbieten möchte, muss seine Aufbauorganisation und seine Ablauforganisation entsprechend gestalten. Da Serviceangebote sehr vielfältig sein können, gibt es dafür keine allgemeinverbindlichen Regeln. Die Unternehmen im Forschungsprojekt zeigen, wie sie ihre eigene Organisation unter ihren gegebenen Rahmenbedingungen gestaltet haben.
» Vortrag Frau Rainfurth, Fraunhofer ISI
PDF-Datei
Organisatorische Einbindung der Dienstleistungen
Zunächst stellt sich die Frage, in welcher Organisationsform der Service erbracht wird. Denkbar ist,
- Serviceleistungen in den einzelnen Fachabteilungen, wo das jeweilige Know-how steckt, dezentral zu verankern,
- eine eigene Serviceabteilung im Unternehmen einzurichten,
- aus der Serviceabteilung ein eigenständiges Unternehmen zu machen,
- Serviceleistungen im (virtuellen) Verbund von mehreren Unternehmen zu erbringen.
Mit einem wachsenden Serviceangebot werden viele Unternehmen auch eine Entwicklung durchmachen, die sich nach diesen drei bzw. vier Schritten vollzieht. So hat Agfa NTD Pantak Seifert, Ahrensburg, zunächst in allen Fachabteilungen auch Service für Kunden erbracht. Einen richtigen Schub hat das Servicegeschäft bekommen, als eine eigenständige Serviceabteilung gebildet wurde.
» Vortrtag Herr Bauer, Agfa Pantak Seifert
PDF-Datei
Wenn die Dienstleistungen so bedeutend für das Produktgeschäft werden, kann sich auch eine (Neu-) Ausrichtung der Organisation insgesamt lohnen. Diesen Weg ist die STV GmbH aus Dresden gegangen.
» Vortrag Herr Schröter, STV GmbH
PDF-Datei
Besonders ambitioniert ist die Gruppe der vier Landmaschinenhersteller in Westfalen, die ebenfalls im Forschungsprojekt „Servicepartner Industrie“ mitwirken. Die Unternehmen haben sich zu einem virtuellen Verbund zusammengeschlossen, um Service global anbieten zu können. Im Verbund verspricht man sich Effizienzvorteile. Dass dieser Verbund der Landmaschinenhersteller besonders ambitionierte Ziele hat, beweist das Szenario einer virtuellen Dienstleistungsorganisation, die im Jahr 2010 den chinesischen Markt bedient.
» Vortrag Herr Dr. von Busse, Lemken
PDF-Datei
In dem anschließenden Workshop erarbeiteten die Teilnehmer die Vor- und Nachteile der verschiedenen Möglichkeiten der aufbauorganisatorischen Integration produktbegleitender Dienstleistungen.
Ergebnis aus dem Projekt SPIN


