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Controlling produktbegleitender Dienstleistungen

Controlling von Kosten und Nutzen produktbegleitender Dienstleistungen

Ergebnisse des projektinternen Workshops zum Thema „Controlling produktbegleitender Dienstleistungen“.

Ziel dieses Workshops war es, ungelöste Probleme und bereits ermittelte Lösungsansätze im Bereich des Controllings von Kosten und Nutzen produktbegleitend erbrachter Leistungen darzustellen und zu diskutieren.

Einsatz der Balanced Scorecard (BSC)

Nach einer Einführung in die Gesamtthematik des Controllings produktbegleitender Dienstleistungen durch Herrn Dr. Lay (ISI), stellte Herr Kinkel (ISI) die Möglichkeiten vor, die die Balanced Scorecard (BSC) als Instrument zur umfassenden Bewertung des Nutzens von produktbegleitenden Dienstleistungen bietet. Am Beispiel der produktbegleitenden Leistung „Kundenschulung“ erläuterte er, welche strategischen Ziele und daraus abgeleiteten Messgrößen in den vier Zieldimensionen der BSC operrationalisiert werden können.

» BSC bei produktbegleitenden Dienstleistungen
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» Beispiel Kundenschulungen
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Kennzahlen zur Steuerung einer Kooperation

Im Anschluss daran berichtete Herr Krivorouk (Firma Krone) über das im SPIN-Teilverbund „Globale Präsenz durch ein Produkt-Dienstleistungs-Mix von Herstellern landwirtschaftlicher Geräte“ entwickelte Kennzahlensystem für ein Nutzencontrolling kooperativ erbrachter produktbegleitender Dienstleistungen. Dieses Kennzahlensystem soll die Verfolgung des Geschäftsergebnisses auf dem GUS-Markt ermöglichen.

» Controlling-Potenziale bei Kooperationen
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Methode der Prozesskostenanalyse

In einem weiteren Beitrag stellte Herr Bünger von der Firma Elster vor, welche Schritte in dieser Firma bislang unternommen wurden, um mit dem Instrument der Prozesskostenrechnung die tatsächlichen Kosten von produktbegleitenden Dienstleistungen erfassen zu können. Sein Fazit lautete, dass die Prozesskostenrechnung durchaus als Lösungsansatz für eine ursachengerechte Kostenzuordnung bei produktbegleitenden Dienstleistungen angesehen werden kann.

» Controlling bei Elster
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Produktbegleitende Dienstleistungen in der Kostenträgerrechnung

Im abschließenden Vortrag skizzierte Frau Osswald (Lincoln GmbH), wie produktbegleitende Dienstleistungen als eigenständige Kostenträger definiert werden müssen, um die Transparenz von Kosten und Erlösen von produktbegleitenden Dienstleistungen erreichen zu können. Bei Lincoln arbeitet man zur Zeit u.a. an den Fragen, aus welchen Kostenpositionen sich die Kostenstrukturen bei produktbegleitenden Dienstleistungen Wartung, Inspektion und Ersatzteildienst zusammensetzten und wie Haftungsrisiken sowie zusätzliche Unternehmenssaufwände in die Kosten umgelegt werden können.

» Controlling bei Lincoln
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Controlling-Methoden müssen der individuellen Fragestellung angepasst sein

In der abschließenden Diskussion wurde deutlich, dass die Vielfalt der mit produktbegleitenden Dienstleistungen verfolgten Strategien und die verschiedenen Rahmenbedingungen der Firmen ein individuelles Controlling erfordern. Es wird also nicht möglich sein, universelle und unmittelbar anwendbare Controlling-Tools für die Überwachung und Steuerung produktbegleitender Dienstleistungen bereit zu stellen. Gleichwohl wird es nützlich sein, Basismethoden so auf die Belange des Controllings produktbegleitender Dienstleistungen zuzuschneiden, dass die Unternehmen hierauf aufsetzend direkter und aufwandsschonender individuelle Controllingverfahren festlegen können.

Ergebnis aus dem Projekt SPIN

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